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Vorsicht in der Schwabenmetropole

2. BL Volleyball: Eltmanner Oshinos fahren optimistisch nach Stuttgart, müssen aber auf der Hut sein

Eltmann. Sebastian Richter, der Eltmanner Oshino-Kapitän hatte letzte Woche im Hangar gegen Grafing Pause, doch in Stuttgart dürfte er auflaufen.Zwar liegen die Stuttgarter Mannen von Tim Schöne derzeit mit 20 Punkten noch auf einem Abstiegsplatz, doch in den letzten beiden Spielen holten sie fünf Punkte gegen namhafte Gegner, besiegten Freiburg und in einem packenden Tie Break das Rote Rudel aus Fellbach, den Vorjahresmeister.

Milan Maric, der Eltmanner Trainer warnt ähnlich wie gegen Grafing, dass man sich nicht davon leiten lassen soll, wo die Stuttgarter in der Tabelle stehen.Es gab daheim im Hangar zwar ein 3:0, aber für Maric ist klar, Fellbach hat Stuttgart unterschätzt. Es mag zwar sei, dass der Kampf der Brüder Harms, die auf unterschiedlichen Seiten standen, dort eine wichtige Rolle gespielt hat, aber es passierte in den ersten beiden Monaten des Jahres 2017 so einiges Seltsames in der Bundesliga Süd. So unterlagen die Oshinos in Schwaig, der Verfolger kam in Mainz unter die Räder, Stuttgart siegte in Grafing, Fellbach machte drei Siege in Folge, so auch in Mainz und die Mainzer punkteten danach unerwartet in Delitzsch.

Jede lockere Einstellung gegenüber dem Stuttgart-Spiel kann sich bitter rächen, denn Stuttgart, auch wenn es noch fünf Punkte zum Nichtabstiegsplatz sind, ist nicht chancenlos. Zum einen deshalb, weil der MTV ein Spiel weniger hat als die Konkurrenten vor ihm, zum anderen, weil Tim Schöne und seine Jungs zum Saisonende drei Heimspiele in Folge haben, anders als die Eltmanner, auf die drei Auswärtsspiele am Stück warten.

Besonders Manuel Harms ist dem Können seines in Fellbach spielenden Bruders Yannik hart auf den Fersen, vor allem als Außenangreifer brillierte er mehrfach. Dreimal war er in den letzten Begegnungen wertvollster Spieler seines Teams. Und auch Dominik Höschle, bester seiner Mannschaft in Eltmann ist nicht scharf auf die Silbermedaille, er möchte Gold, und das gibt es nur bei einem Sieg.

Nachdem man in Eltmann auch erkannt hat, dass die relativ klaren Sätze beim Stuttgart-Heimspiel keine Garantie für einen klaren Auswärtserfolg darstellen, will man auch dieses Spiel in Stuttgart in dem Sinne angehen, wie es Thiago Welter nach dem Match gegen Grafing dargestellt hat.

Auch wenn man die Gefährlichkeit eines Gegenspielers nicht nur in der Körpergröße ausdrücken kann, stehen mit Veit Klausmann (2,05) und Mirko Schneider (2,04) zwei der größten Spieler in der Bundesligastaffel den Eltmann-Oshinos gegenüber. Und die Stuttgarter wollen gegen den Spitzenreiter nachweisen, dass sie ein echtes Team sind, sozusagen als Kampfansage für die Tabellennachbarn. Für Milan Maric und seine Jungs, gibt es nur eine Devise für Stuttgart: Take off!

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